Kultur | Referenzen

  • RheinEnergieSTADION Köln
    RheinEnergieSTADION Köln

    „Dank eines Testaufbaus konnten wir uns schon im Vorfeld von der hervorragenden Bildqualität der Bosch Kameras überzeugen. Von daher lag es auf der Hand, sich für Videotechnik von Bosch zu entscheiden.“

    Christoph Seiler

    Technischer Leiter RheinEnergieSTADION

  • Schloss Sonnenstein Pirna

    Schloss Sonnenstein in Pirna

  • Olympiahalle München

    Olympiahalle München

 

Museen und Schlösser

 

Historisches Museum Frankfurt

Intrusionsmeldetechnik für Zeitgeschichtliches

Mit seinen zahlreichen Kultur- und Kunstaltertümern möchte das Historische Museum in Frankfurt am Main die Geschichte der Stadt für Bürger und der Wissenschaft zugänglich machen.

Wegen eines Neubaus, der bis 2015 an dieser Stelle entstehen soll, muss das Museeum seine rund 800 000 stadtgeschichtlichen Exponate auslagern. Ein Großteil davon befindet sich in einer Liegenschaft im westlichen Stadtteil Frankfurts, in der auch Direktion und Verwaltung übergangsweise untergebracht werden. Wertvolle graphische Sammlungen, historische Gegenstände und Werkstätten für die Pflege der Ausstellungsstücke müssen nun neu geordnet, gelagert und gesichert werden.

Mit der Intrusionsmeldetechnik von Bosch Sicherheitssysteme wurde eine Lösung entwickelt, die auf flexible Anforderungen des Museums Rücksicht nimmt und trotzdem zuverlässig die zeitgeschichtlichen Objekte schützt.

In unterschiedlichen Depotbereichen können - über abgesetzte Bedienelemente der Intrusionmeldezentrale MAP 5000 - Einzelmaßnahmen ergriffen werden. So kann z. B. ein Quarantäneraum für die Anlieferung von Gegenständen aus dem Alarmbereich herausgenommen werden. Der restliche Museumsbestand bleibt dabei, durch intelligente Kombination von Bewegungsmeldern und Magnetkontakten, weiterhin in Bereitschaft für einen Alarm. An allen Bedienelementen ist der Zustand für berechtigtes Personal leicht ables- und steuerbar. Bei einem Notfall meldet die Intrusionzentrale sofort und sicher einen Alarm an Polizei und Interventionspartner.

 

Schloss Sonnenstein in Pirna

 

Schloss Sonnenstein, ist eine teilweise original erhaltene Festung aus dem 13. Jahrhundert. Nach umfangreichen Sanierungsarbeiten beherbergt sie seit Dezember 2011 den Verwaltungssitz des Landratsamts Landkreis Sächsische Schweiz.

Aufgrund der Komplexität und besonderer Denkmalschutzbestimmungen, hatte Bosch Sicherheitssysteme planerische und bautechnische Herausforderungen zu meistern.

Der Gebäudekomplex mit einer Gesamtfläche von 17 700 m² besteht aus dem Stadt- und Elbflügel, einem Parkhaus, einem Torhaus, einer Cafeteria sowie einer Bibliothek. Das Parkhaus ist zugleich auch Abstellplatz für die Fahrzeuge des Ordnungsamtes.

Zum Schutz der historischen Räumlichkeiten wurden die modulare Brandmeldeanlage Serie 5000 sowie 540 Brandmelder eingebaut. In Räumen mit erhöhtem Sicherheitsbedarf, wie den Server- und IT-Räumen, erfolgt die Brandfrühdetektion über Rauchansaugsysteme. Die Fluchttürsteuerung aller Notausgangstüren wird ebenfalls über die Brandmeldezentrale geregelt.

Mehr als 150 Bewegungsmelder und über 400 Fenster- und Türkontakte sorgen über zwei miteinander vernetzte Intrusionsmeldezentralen MAP 5000 für Sicherheit und lückenlose Kontrolle. Auch die Kassenautomaten im öffentlichen Bereich des Parkhauses werden über die Intrusionsmeldeanlagen abgesichert.

Für einen geregelten Zutritt der Mitarbeiter des Landratsamtes und der Busucher sorgt die Kombination aus einem Online-Zutrittskontrollsystem, Offline-Lesern und digitalen Pegasys-Schließzylindern.

Eine besondere Herausforderung bestand darin, die vorhandene Personal-Zeiterfassung zu integrieren. Auch hier kommen die multifunktionalen Transponder des Bosch-Zutrittskontrollsystems zum Einsatz.

Mit der Integration eines Chips für die Nutzung der Drucker- und Kopiergeräte in den Transponder ist es gelungen, sowohl den Zugang, den Betrieb der Poller und Schranken, die Zeiterfassung als auch die Nutzung von Drucker und Kopierer mit nur einem Medium zu realisieren.

 

Tiergärten

 

Tiergarten Nürnberg

 

Mit Bosch-Videotechnik - Nürnbergs Löwen und Tiger allzeit im Bilde

Seit das Tigerpaar Jantar und Sigena sowie die Löwen Thar und Keera im April 2009 wieder im Tiergarten Nürnberg angekommen sind, werden sie fürsorglich beobachtet. Denn mit dem Umbau des Raubtierhauses im Tiergarten, erhielt das Raubkatzengehege auch zwei Hochleistungs-Domekameras von Bosch. Während des Umbaus waren die Raubkatzen in anderen Zoos untergebracht.

Für die Sicherheit im Eingangsbereich sind im Nürnberger Tiergarten vier feststehende Videokameras des Typs "Dinion over IP" aufgebaut. Die aufgenommenen Bilder werden auf einem Divar-Aufzeichnungsgerät gespeichert.

Auch den Neubau der Delphin-Lagune können die Freunde des Nürnberger Tiergartens dank Bosch-Technik genau verfolgen. Eine Videokamera des Typs LTC 0485 Dinion XF überträgt den Baufortschritt auf die Internet-Seiten des Zoos. Die 2011 fertig gestellte Lagune bietet eine Freianlage mit 1 500 Sitzplätzen, 5,3 Millionen Liter Salzwasser bei einer Wassertiefe bis zu sieben Metern und 1 540 Quadratmeter Wasseroberfläche.

 

Veranstaltungen

 

Olympiahalle München

 

Innovative Lautsprecher von Bosch auf olympischem Boden

Ursprünglich für die Austragung der Olympischen Sommerspiele 1972 erbaut, wird die Münchner Olympiahalle heute für die verschiedensten Sport- und Eventveranstaltungen genutzt. Im Zuge einer Modernisierung finden seit 2009 verschiedene Umbauten rund um die Olympiahalle statt. Bosch Sicherheitssysteme hat im Rahmen der ersten Umbauten das Zugangsbauwerk zur großen Eventhalle, die alte kleine Olympiahalle, den neugebauten Restaurant- und Küchenbereich sowie die VIP-Lounge mit modernster Sicherheitstechnik ausgestattet.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Lautsprechern konnte durch den Einsatz der Hemilautsprecher der Messwert für Sprachverständlichkeit (CIS) in der alten kleinen Olympiahalle erfüllt werden. Eine modulare Brandmeldeanlage der Serie 5000 rundet das Sicherheitskonzept in diesem Bereich der Olympiahalle ab. Flächendeckenden Brandschutz gewährleistet Bosch Sicherheitssysteme im Bereich des Olympiastadions, der Olympiaschwimmhalle, des Olympiaturms sowie in der neu fertiggestellten kleinen Olympiahalle.

 

Skiflugschanze in Oberstdorf

 

Umfassendes Konzept gegen Brand, Intrusion und Überfall

Bosch Sicherheitssysteme hat ein umfassendes Sicherheitskonzept für die Heini-Klopfer-Skiflugschanze in Oberstdorf entwickelt und umgesetzt.

Das Konzept umfasst den Brandschutz und die Intrusionsmeldetechnik sowie die Videoüberwachung in der Schanze selbst und in den Berg- und Talstationen der zugehörigen Sesselbahn.

Mit einer Höhe von 207 Metern, gehört die Heini-Klopfer-Schanze zu den größten sechs Schanzen der Welt. Sie ist architektonisch einmalig und gilt als statische Meisterleistung, da sie ausschließlich in Höhe des Absprungtisches mit Felsankern im Berg gehalten wird.

 

Snow Dome, Bispingen

 

Brandmeldetechnik für den Snow Dome in Bispingen

Das Investitionsvolumen in der Lüneburger Heide, in der Mitte zwischen Hannover, Bremen und Hamburg gelegen, betrug 35 Millionen Euro. Auf einer Gesamthallenfläche von rund 23 000 m² und einer Erlebniswelt von 3 500 m² werden jährlich 365 000 Besucher erwartet. Natürlich ist bei solch einem großen Menschenaufkommen ein zuverlässiges Brandmeldesystem wichtig.

Die Lösung beinhaltet ein Sicherheitsnetzwerk mit drei Zentralen UEZ 2000 LSN, etwa 350 automatische Rauchmelder der Serie 400 und 500 in der Erlebniswelt sowie 22 Titanus- Rauchansaugsysteme im Hallen- und Technikbereich. Handfeuermelder, Signalgeber und Ansteuerungen gehören mit zum Gesamtkonzept.

 

Weitere

 

RheinEnergieSTADION Köln

 

Die Herausforderung: eine flexible Lösung mit höchster Bildqualität und verbessertem Bedienkomfort

Das RheinEnergieSTADION bietet auf einer Gesamtfläche von 110 559 m² rund 50 000 Zuschauern Platz. Es wurde 2004 im Kölner Stadtteil Müngersdorf errichtet – als Nachfolger des traditionsreichen Müngersdorfer Stadions von 1975. Ob im Ligabetrieb, bei Großveranstaltungen oder im Tagesgeschäft – die Aufgaben eines Stadionbetreibers sind umfangreich und vielfältig. Daraus ergeben sich höchste Anforderungen an die Videotechnik. Das Videosystem muss qualitativ hochwertige Bilder liefern und flexibel in den unterschiedlichsten Situationen einsetzbar sein. Zusätzlich müssen geltende Datenschutzbestimmungen im Sicherheitskonzept eingehalten werden.

Die Lösung: Ein Videosystem, abgestimmt auf den situativen Sicherheitsbedarf im Stadion

Bosch installierte im RheinEnergieSTADION ein leistungsfähiges Videosystem. Es besteht aus über 50 Kameras. Für die Polizei gibt es im Stadion eine komplett erneuerte Befehlsstelle, die Polizeiwarte, mit direktem Zugriff auf das System. Darüber hinaus kann die Anlage auch von der Feuerwehr, dem Ordnungsdienst und der Empfangsstelle des Stadions genutzt werden. Die neu eingesetzten Kameras sorgen für höchste Bildqualität. Gesteuert wird die Lösung über ein digitales Bosch Video Management System (BVMS). Es sorgt für komfortable Bedienmöglichkeiten und die flexible Anpassung des Systems an den jeweiligen Überwachungsbedarf.

 

Olympiaturm München

 

Brandschutz auf höchstem Niveau

Deutschlands vierthöchsten Turm mit neuer Brandmeldetechnik auszustatten war aufgrund der hohen Sicherheitsanforderungen und wegen der außergewöhnlichen architektonischen Gegebenheiten eine Herausforderung. Gleichzeitig durfte der Betrieb des Besuchermagneten nicht unterbrochen werden. Ein Team der Niederlassung München wickelte den Auftrag von der Planung bis zur Inbetriebnahme komplett ab.

 

Städtische Bühnen Frankfurt am Main

Bosch sichert Gemälde von Marc Chagall

Die Städtischen Bühnen in Frankfurt am Main vereinen Oper und Schauspiel in einem imposanten Bau mitten im Herzen der Mainmetropole. Besonderes auffällig ist der durch Glasfassaden lichtdurchflutete Eingangsbereich, das sogenannte Wolkenfoyer. Wertigkeit und Bedeutung werden durch das Marc-Chagall-Gemälde "Commedia dell´Arte" erhöht.

Die Harmonie und Nahbarkeit zu dem Kunstwerk werden trotz der sicherheitstechnischen Anforderungen hoch gehalten. Eine klimatisierte Glasvitrine ermöglicht dem Betrachter Einblicke von allen Seiten. Die im Metallrahmen platzierten Magnetkontakte schützen vor unberechtigtem Zugriff. Ein Vandalismuseingriff am Objekt gibt sofort Meldung an die Bosch-Notrufzentrale, die NZ 300. Visualisiert werden die Meldungen am Gebäudemanagementsystem, welches klare und deutliche Handlungsschritte und Maßnahmen ausgibt. So bleibt nicht nur für Kunstliebhaber das Kunstwerk am gewohnten Platz.

Neben der Intrusionsmeldetechnik vereint das Gebäudemanagementsystem von Bosch auch die gesamte Brandmeldetechnik des Hauses und zeigt alle gebäudetechnischen Funktionszustände übersichtlich an.